Zehn Jahre mit wachsender Titelvielfalt

Das Untersuchungsziel der IFAK-Medien-Vergleichsanalyse ist es, einen qualitativen Vergleich unter den OTC-relevanten Publikumszeitschriften zu ermöglichen. Mediaverantwortlichen soll eine Entscheidungshilfe an die Hand gegeben werden, die Aussagen und Bewertungen von Lesern zu „ihrer“ Zeitschrift in den Mittelpunkt stellen. Die erste Ausgabe der IFAK-Studie vor mittlerweile über 10 Jahren ermöglichte einen Vergleich der Apotheken Umschau mit fünf Kaufzeitschriften. In der vorliegenden Aktualisierung erstreckt sich die Untersuchung auf die Gegenüberstellung der 18 wichtigsten Titel im OTC-Anzeigenmarkt. Dabei werden Zeitschriften aus den Segmenten Wöchentliche Frauenzeitschriften, 14-tägliche Frauenzeitschriften, TV-Programmzeitschriften und Supplements, Aktuelle Zeitschriften, Kaufzeitungen sowie Apothekenkundenzeitschriften berücksichtigt. Die IFAK-Medien-Vergleichsanalyse versteht sich somit als Ergänzung zu den mehr quantitativ ausgerichteten Untersuchungen wie der Allensbacher Werbeträgeranalyse (AWA) oder der Gemeinschaftsstudie best for planning (b4p).

Verlässliche Methodik und breite statistische Basis

Die Grundlage der Titelauswahl sind die Marktuntersuchungen von Nielsen Media Research im Zeitraum Januar bis November 2013. Die umsatzstärksten Printwerbeträger im Segment Gesundheit + Pharmazie wurden in die Untersuchung aufgenommen. Die Grundgesamtheit bilden jeweils die regelmäßigen bzw. gelegentlichen Leser dieser Titel, d.h. mit mindestens drei von 12 Ausgaben im Weitesten Leserkreis (WLK).
Um die Titel entsprechend ihrer Leserschaftsstrukturen (LpA) abzubilden, wurden Quotenvorgaben zu Geschlecht, Alter, Schulbildung und Region auf Basis der Allensbacher Werbeträgeranalyse 2013 (AWA) gemacht. Das beauftragte IFAK-Institut, Taunusstein führte im Zeitraum 7. Februar bis 17. April 2014 insgesamt 3.708 Interviews durch.
Zu jedem einzelnen Printwerbeträger sind somit gut 200 Leser und Leserinnen in einem persönlich-mündlichen Interview zu den redaktionellen Inhalten, zur Bewertung und zur Nutzung „ihres“ Titels befragt worden.